Diplomarbeit: Die Evolution des Web 2.0
Januar 2007
Kategorien: Universität Analyse Print
Eine Charakterisierung seiner Eigenschaften und die Entwicklung von Microformats für plazes.com
“They Google, Flickr, Blog, contribute to Wikipedia, Socialtext it, Meetup, post, subscribe, feed, annotate and above all share. In other words, the web is increasingly less about places and other nouns, but verbs.“
– Ross Mayfield, CEO von SocialText im August 2005
Dieses Zitat trifft es sehr gut: Das Web 2.0 ist vielmehr ein Netz der (Inter-)Aktivität, denn der Orte. Alle Dienste hängen zusammen, nicht nur untereinander, sondern auch mit den Nutzern.
Der Begriff des Web 2.0 dominiert zunehmend Beschreibungen der aktuellen ‘Revolution’ des Internet und seiner Anwendungen. Was sich genau dahinter verbirgt, was sich daraus für Folgen ergeben und die praktische Anwendung einiger solcher Web 2.0 Features für die plazes AG habe ich in meiner Diplomarbeit besprochen.
Dabei habe ich die Geschichte des Webs aufgerollt, um zu zeigen, dass die jetzigen Eigenschaften des Web 2.0 schon den allerersten Vision des World Wide Web entsprechen. Darauf folgt eine Beschreibung der wesentlichen Eigenschaften und Technologien von Web 2.0 Anwendungen und ihre exemplarische Erklärung.
Meine Grundidee zur Erklärung des Web 2.0 beinhaltet den Bausteingedanken. Es gibt nicht mehr wie früher einzelne - teilweise monolitische und nach außen abgekapselte - Webplattformen. Vielmehr existieren heute sehr viele Anwendungen mit ihrer jeweils eigenen sehr speziellen Kompetenz. Ihre Funktionalitäten sowie ihre Daten sind von außerhalb über eine offen definierte Webschnittstelle (API) abrufbar und somit in anderen (Web-)Anwendungen weiterverarbeitbar. Dabei behält der Nutzer jedes Recht an seinen eigenen Daten.
Insbesondere in Form von Anwendungen nach dem Service-Oriented-Architecture (SOA) Prinzip (Funktionsbeisteine) als auch bei den Microformats (Datenbausteine) zeigt sich dies.
Die Verwendung dieser beiden Technologien ermöglicht eine schnelle und standard-konforme Entwicklung von Anwendungen, die durch ihre Offenheit dem Nutzer mehr bietet als nur ihre eigene Kernfunktion.
Für das deutsche Startup plazes.com habe ich im Rahmen meiner Diplomandenstelle die Verwendung von Microformats als vornehmliches Datenformat analysiert, sowie die ausgestaltung der Microformats konzipiert und realisiert.
Technik
XML
xHTML
CSS
Microformats
Beteiligte Parteien
Institute of Electronic Business e.V.
plazes AG
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